Kindertagesstätte

Kindertagesstätte St. Pius
Lortzingweg 4
84034 Landshut
Tel: 0871/62916
Email: stpius.landshut@kita.bistum-regensburg.de

Herzlich Willkommen in der Kindertagesstätte St. Pius!

Wir sind ein viergruppiger Kindergarten mit Platz für bis zu 100 Kindergartenkinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt. An den Kindergarten ist die Kinderkrippe angeschlossen. Die Krippe bietet Platz für bis zu 12 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Übertritt in den Kindergarten.

Unsere Kindertagesstätte ist eine Einrichtung der katholischen Pfarrgemeinde St. Pius in Landshut West und befindet sich in deren Trägerschaft. Das Kindergarten- und Krippenjahr ist eingebunden in das liturgische Jahr und wird auch so durch das Feiern der kirchlichen Feste erlebbar gemacht. Eine Vielzahl der Kinder wohnt im Einzugsgebiet der Carl-Orff-Grundschule, die sich in unmittelbarer Nähe befindet und mit der wir in engem Kontakt stehen.

Die uns anvertrauten Kinder werden von pädagogischem Fachpersonal betreut:

  • Qualifizierte Leitung, Erzieherin und Krippenpädagogin (Einrichtungsleitung)
  • Sozialpädagogin (Stellvertretung)
  • staatlich anerkannte Erzieher/innen
  • Krippenpädagoginnen
  • Kinderpfleger/innen
  • Praktikant/innen aus berufsbildenden Schulen

Räumlichkeiten

Im Zuge der Sanierung 2010/2011 wurden die Zimmer neu definiert und nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen eingerichtet. 

Hervorzuheben ist unsere große Eingangshalle mit einer Podestlandschaft, einem Fühlpfad und Konstruktionsmaterial. 

Jeder Gruppenraum verfügt über ein angrenzendes Nebenzimmer, das von jeder Gruppe, individuell den Bedürfnissen der Kinder nach, eingerichtet ist. 

Der Bewegungsraum und das Mehrzweckzimmer werden nach Absprache flexibel von allen Gruppen genutzt.

Der große Schlafraum steht in der übrigen Zeit den Kindern zum Spielen zur Verfügung. 

Ein Speisraum wurde dazugewonnen. 

Die Kinderkrippe grenzt an den Kindergarten an und ist mit diesem verbunden, wodurch sie vom Kindergarten aus auch erreicht werden kann. Der Krippe steht jedoch auch ein eigener Eingangsbereich mit Kindergarderobe zur Verfügung. Die Krippe hat einen heimeligen Wohnungscharakter mit entsprechender Möblierung und Ausstattung, um den Bedürfnissen der Altersgruppe gerecht zu werden. 

Der typische Wohnungscharakter der Krippe beinhaltet einen Gruppenraum mit Essbereich, einen Ruheraum für Rückzugsmöglichkeiten, ein Nebenzimmer zur individuellen Entwicklungsförderung und -begleitung, sowie einen Sanitärbereich mit Wickelstation und einen Abstellraum für Kinderwägen und Materialien. 

Außenanlagen

Der ca. 2000 qm große Grund des Kindergartens ist aufgeteilt in einen vorderen und hinteren Gartenbereich, eingezäunt mit einem Drahtzaun und teilweise mit einer Hecke bewachsen. Das Außengelände ist lebensbezogen. Sträucher, Ecken und Nischen ermöglichen echtes Kinderleben und Erleben. 

Vorderer Gartenteil:

  • Schlittenberg
  • Rutsche
  • Holzhäuschen zum Brotzeitmachen
  • Fußballtor

Hinterer Gartenteil:

  • Zwei Sandkästen die mit einem Sonnensegel in den warmen Monaten überdacht werden, einer davon ausgestattet mit einem Wasserspielgerät
  • Gartenhaus zur Aufbewahrung von Spielmaterial, Dreirädern und Gartengeräten
  • Spielhäuschen
  • Piratenschiff
  • Burg aus Holz
  • Schaukelgerät
  • Balancierbalken
  • Wippe

Die Kinderkrippe hat ihren eigenen Gartenbereich, der mit einem Gartentor zum angrenzenden Garten des Kindergartens getrennt ist. Der Krippengarten verfügt über eine Vogelnestschaukel, einen eigenen Sandkasten der in den warmen Monaten mit einem Sonnensegel überdacht wird, Wipptiere und einem Kriechtunnel. Ebenso hat die Krippe ihr eigenes Gartenhaus zur Aufbewahrung von Spielmaterialien wie Fahrzeugen die auf dem mit Steinen gepflasterten Bereich gefahren werden können. 

Tagesablauf

Jede Gruppe gestaltet sich ihren Tagesablauf individuell nach den Bedürfnissen der Kinder. Um Sicherheit und Stabilität den Kindern zu gewährleisten finden sich in jeder Gruppe zu festen Zeiten, feste Rituale und gemeinsame Aktionen statt. 

Tagesablauf im Kindergarten

  • 7.00-7.30 Uhr Frühdienst in den Räumen des Kindergartens
  • 7.30-8.30 Uhr Bringzeit 
  • 8.30-9.00 Uhr Morgenkreis
  • 9.00-11.15 Uhr Freispielzeit, gleitende Brotzeit, gezielte päd. Aktivitäten, Gartenzeit
  • 11.15-11.45 Uhr Mittagessen der jüngeren Kinder
  • 11.45-12.15 Uhr Mittagessen der älteren Kinder
  • 11.45-13.15 Uhr Ausruhzeit
  • 13.15-16.30 Uhr Freispiel, gleitende Brotzeit, Gartenzeit

Tagesablauf in der Kinderkrippe

  • 7.00-7.30 Uhr Frühdienst in den Räumen des Kindergartens
  • 7.30-8.30 Uhr Bringzeit
  • 8.30-9.00 Uhr Morgenkreis
  • 9.00-9.30 Uhr gemeinsame Brotzeit
  • 9.30-11.15 Uhr Freispiel, gezielte päd. Aktivitäten, Gartenzeit
  • 11.15-11.45 Uhr Mittagessen
  • 11.45-14.00 Uhr Ausruhzeit
  • 14.30-15.00 Uhr Brotzeit
  • 15.00-16.30 Uhr Freispiel, Gartenzeit

Nicht zu vergessen, gehen wir selbstverständlich zwischendurch, vor und nach der Brotzeit und dem Mittagessen zum Händewaschen und benötigen auch vor und nach der Ausruhzeit ein wenig Zeit um uns wieder für den Alltag herzurichten. 

In der Kinderkrippe sind die harmonisch gestalteten Wickelsituationen ebenfalls nicht zu vergessen und finden nach Bedarf des Kindes während des ganzen Tages statt. 

Essen

Die Kinder bekommen täglich ein ausgewogenes, warmes Mittagessen. Das Essen wird von der Cateringfirma Leckerschmecker geliefert und hat Bioqualität. In der Kinderkrippe muss die warme Mittagsmahlzeit mit gebucht werden. Im Kindergarten überlassen wir es den Eltern im engen Austausch mit uns, dem Fachpersonal und dem Kind ob ein warmes Mittagessen für Kinder die ab 14.30 Uhr noch die Kindertagesstätte besuchen, nötig ist. 

Im Kindergarten wird das Mittagessen zu zwei Zeiten in unserem Speiseraum angeboten. 

Leitbild

Unser Leitbild gründet auf dem Leitbild der katholischen Kindertagesstätten in der Diözese Regensburg. 

Unsere Einrichtung ist ein Ort, wo Kirche Jesu Christi gelebt wird. In einer Art gelebter Selbstverständlichkeit wirkt sich unser christlicher Glaube unaufdringlich auf die gesamte Erziehungsarbeit aus. Der Kindergarten, sowie die Kinderkrippe sind eingebunden in das liturgische Jahr und werden auch so durch das Feiern der kirchlichen Feste erlebbar gemacht. 

Wir möchten ein christliches Menschenbild vermitteln, die sich an der Personenwürde des Kindes orientiert. Die Kinder sollen spüren, was es heißt, zu Leben aus dem Bewusstsein, von Gott angenommen zu sein. 

Wir als Fachpersonal wissen um die wesentlichen, ureigenen Bedürfnisse von Kindern. Wir kümmern uns um diese in ihrer Gesamtheit. Ganzheitlichkeit umfasst Körper, Geist, Seele und Soziales. 

Friedliches Zusammenleben kann nur von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung ausgehen. 

Wir praktizieren den kindorientierten, lebensbezogenen Ansatz. Es werden Rahmenpläne und Wochenpläne erstellt. Vorrangig arbeiten wir situationsorientiert. 

Kooperationen

Unsere Einrichtung arbeitet mit verschiedenen Institutionen zusammen. 

  • Kinderhilfe
  • Frühförderstellen
  • Sprachtherapeuten
  • Kinderärzten
  • Schule
  • Erziehungsberatungsstellen
  • Bezirkskrankenhaus
  • Kinderkrankenhaus
  • Landratsamt
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt
  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Zahnarzt
  • SPZ
  • berufsbildenden Schulen

Zusammenarbeit Schule

Wir arbeiten eng mit der Grundschule Carl-Orff zusammen, die auch an unser Gebäude anschließt. 

Der Vorkurs-Deutsch für alle Vorschulkinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten findet in den Räumlichkeiten der Schule durch eine Lehrkraft statt. 

Bei Generalproben vor Aufführungen besuchen die zukünftigen Erstklässler die Schule und im Gegenzug dürfen die ehemaligen Vorschulkinder unserer Kindertagesstätte uns bei unseren Generalproben wieder in der Einrichtung besuchen. 

Zusammenarbeit Eltern

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischem Personal schafft die besten Voraussetzungen für das Wohl des Kindes. Als familienergänzende und familienunterstützende Einrichtung ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig.

Wir achten die Erziehungsvorstellungen der Eltern, nehmen ihre Fragen und Probleme ernst und schätzen ihre Kompetenzen und Stärken in Erziehungsfragen. 

Formen der Elternarbeit:

  • "Tür- und Angelgespräche" beim Bringen und Abholen
  • Möglichkeiten zu einem Elterngespräch mit Terminabsprache
  • regelmäßige Eltern-Informationsbriefe
  • Aushänge an der Pinnwand im Eingangsbereich und vor den Gruppentüren
  • Elternabende mit und ohne Referenten
  • jährliche Elternbefragung
  • Hospitationsmöglichkeiten
  • Mitwirken bei Veranstaltungen
  • jährlich gewählter Elternbeirat

Besonderheiten

Nach Hildegart Hetzer ist Spielen ein elementares Bedürfnis des Kindes. Freies Spiel in der Kindheit ist somit Voraussetzung für ein gesundes Erwachsenenleben. Im Spiel macht das Kind seine eigenen individuellen Lernerfahrungen, die ihm helfen, Anforderungen zu bewältigen. 

Das freie Spiel nimmt in unserem pädagogischen Alltag einen großen Stellenwert ein. 

Das Spiel des Kindes ist eine selbstbestimmte Tätigkeit und erweitert darin seine Fähigkeiten mit hoher Anstrengungsbereitschaft. 

Die Kinder spielen nicht "nur"

Sie suchen sich in freier Selbstbestimmung aus einem reichen Spielangebot ihre Tätigkeiten aus und gehen ihrem spontan aufbrechenden Spielbedürfnis nach. Sie suchen sich ihr Spielmaterial und Spielpartner selbst, setzen sich selbst die Spielaufgabe und das Ziel des Spiels, sowie den Verlauf und die Dauer. Sie trainieren ihre Motorik, Wahrnehmung sowie den Umgang mit dem eigene Körper und den unterschiedlichen Materialien. 

Das alles ist wichtig, um die Welt, ihre Gesetze und Eigenschaften zu verstehen. Kinder üben im Freispiel das Leben. Sie erproben Handlungsabläufe.

Unsere Aufgabe ist es, das Spiel der Kinder zu erkennen und dieses weiter zu führen und neue Anregungen zu bieten. 

Das Freispiel kann von uns bereichert werden durch angemessene, ruhige, entspannte Raumgestaltung, motivierendes Spielmaterial, durch Regeln die Sicherheit geben, durch Anerkennung, Verstärkung und Unterstützung. 

Pädagogische Aktivitäten geschehen nur zusätzlich. Ihre Fähigkeiten trainieren die Kinder im Freispiel. In gezielten pädagogischen Aktivitäten werden diese Fähigkeiten gefestigt. 

Hilfreich dabei ist unser teiloffenes Konzept. Nach dem Morgenkreis können die Kinder frei wählen, wo sie sich in der Kindertagesstätte aufhalten und welche Gruppe sie besuchen möchten. 

Aufnahmekriterien

  • Aufnahme von Kindern aus dem Stadtgebiet Landshut, ohne nach Herkunftsland oder Religionszugehörigkeit zu unterscheiden. 
  • Eintritt ab dem vollendeten 3. Lebensjahr, eine Abweichung ist möglich
  • Eintritt in die Krippe von einem Jahr bis zum Übertritt in den Kindergarten
  • Im September werden die dreijährigen aus unserer Kinderkrippe bevorzugt in unseren Kindergarten aufgenommen.
  • Ein ausreichender Masernschutz muss vorhanden sein.
  • Persönliche Vorstellung in der Kindertagesstätte.

Für den Fall, dass eine zu große Nachfrage nach Kindergartenplätzen besteht, hat die Kath. Kirchenverwaltung als Träger der Einrichtung Aufnahmekriterien festgelegt: 

  • Das Alter der Kinder ist von Bedeutung
  • Eine Geschlechterausgewogenheit in den Gruppen soll gegeben sein
  • Die Kinder unserer Kinderkrippe werden vorrangig behandelt
  • Geschwisterkinder werden berücksichtigt, sofern das ältere Kind noch in der Einrichtung verbleibt
  • Besondere Notlage einer Familie

Über die Aufnahme der Kinder entscheidet der Träger im Einvernehmen mit der Leitung der Kindertagesstätte. 

Es handelt sich dabei um eine Jahresbuchung, die nur in dringenden Fällen geändert werden kann. Die gebuchte Betreuungszeit muss in der Regel eingehalten werden. Unberührt bleiben im Einzelfall mit dem Träger oder dem pädagogischen Personal abgestimmte Änderungen des Aufenthalts in der Einrichtung z.B. Arztbesuch, sonstige Verhinderung, Urlaub.
Die Beiträge werden monatlich durch das Einzugsverfahren am Anfang jeden Monats abgebucht.

Eingewöhnung

In der Kinderkrippe gewöhnen wir nach dem Berliner Modell ein. Die Eingewöhnphase kann bis zu 8 Wochen und länger dauern. Im Kindergarten gestaltet sich die Eingewöhnung individuell, je nach Vorerfahrung mit Fremdbetreuung. Die Eingewöhnung im Kindergarten ist an das Berliner Modell angelehnt, jedoch kürzer als in der Kinderkrippe.

Schließtage

Unsere Einrichtung ist an bis zu 30 Tagen und bis zu fünf weiteren Teamfortbildungstagen geschlossen. Die Schließtage werden zum neuen Kita-Jahr bekannt gegeben.

Mit dieser Homepage haben wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Kita geboten.

Falls Sie an einem Platz für Ihr Kind bei uns interessiert sind, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.

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